BitMessage ausprobieren

Wir werden uns leider vom Internet, wie es derzeit aufgebaut ist, verabschieden müssen. Von daher wird gerade massiv an Alternativen geschraubt. Ich habe mir daher einmal BitMessage angeschaut.

BitMessage Logo
„BitMessage Logo“
von bitmessage.org (CC-BY)

Wie es BitCloud so schön formulierte:

We will have to start by decentralizing the current Internet, and then we can create a new Internet to replace it.

Das gilt auch für E-Mails. Jetzt kann man natürlich warten, bis die Dark Mail Alliance ihre Ankündigung umgesetzt hat. Oder aber, man entwickelt das Protokoll stückweise. Wie beispielswiese BitMessage.

Das Projekt befindet sich derzeit noch in einer frühen Beta-Phase. Hier ein Erklär-Video:

Es ist am 11. November 2012 begonnen worden, so wie ich das einsehen kann. Also noch vor den Snowden-Leaks.

Die Installation unter GNU/Linux ist vergleichsweise einfach: Runterladen, Abhängigkeiten prüfen und ein Script ausführen.

Leider muss das Fenster derzeit noch offen bleiben.

Im Reiter „Your Identities“ wird ein Benutzerkonto erstellt. Einfach alles so belassen und bestätigen. Dann kann man ein Label vergeben, z.B. für Twitter oder Blogs oder dergleichen. Auf die Weise kann man im Auge behalten, wann ein Account komprommitiert wurde.

Nachrichten werden derzeit über einen Rechtsklick auf einen Benutzernamen gesendet. Die Oberfläche braucht noch Liebe 🙂 Zumal sie nur in Python + Qt geschrieben wurde …

Aber probiert es selber einmal aus: BM-2cTqCRg1VmczHRhFVNtjzSCbBkVWh5DEVt ist meine Adresse 😉

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